Klasse A (unbeschränkt) auch im Winter

Alle Krafträder - Zweiräder, auch mit Beiwagen - mit einem Hubraum von mehr als 50cm³ oder mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45km/h. Das ist somit die Königsklasse, denn es gibt nichts größeres.

Die Beschränkung entfällt zwei Jahre nach Erteilung der Fahrerlaubnis A beschränkt. Heisst, Du musst nur beim Amt eine neue Führerscheinkarte beantragen. Keine Theorie/Prüfungen. Mit dem neuen Schein kannst du dann jedes Motorrad fahren.

Änderungen ab 19.01.2013

Wer die Fahrerlaubnis in einer kleineren Leistungsklasse erhält, bekommt einen erleichterten Zugang zur dann nächsthöheren Fahrerlaubnisklasse:

Wer also zuerst zwei Jahre Erfahrung in der Klasse A1 sammelt, muss dann für den Aufstieg zur Klasse A 2, nur noch eine praktische Prüfung ablegen, jedoch keine theoretische Prüfung mehr!

Das gilt auch für Fahrer der alten Klasse A1 oder 1b. Auch derjenige, der von seiner AB 19.01.2013 erworbenen Fahrerlaubnis der neuen Klasse A 2 auf die unbeschränkte Klasse A aufsteigen möchte, braucht nur eine praktische Prüfung.

Jetzt wird also ein besonderer Anreiz geschaffen, ersteinmal auf weniger leistungsstarken Motorrädern seine Erfahrungen zu sammeln.

Achtung: das Mindestalter für den Einstieg in Klasse A unbegrenzt, wird von 25 Jahren auf 24 Jahre herabgesenkt.

Voraussetzungen

  • Vorbesitz einer Fahrerlaubnis: Keine Klasse erforderlich
  • Mindestalter: 25 Jahre
  • Befristung der Fahrerlaubnis: Keine Befristung
  • Ärztliche Untersuchung: Nein, nur Sehtest
  • Einschluss der Klassen: A1 und M
  • Weitere Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme am Kurs über die Sofortmaßnahmen am Unfallort (SMU).

Die theoretische Mindestausbildung

  • Theoretischer Unterricht zu je 90 Minuten
  • Bei Ersterteilung: 12 Grundstoff 4 klassenspezifischer Stoff
  • Bei Erweiterung: 6 Grundstoff 4 klassenspezifischer Stoff

Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und soll zwei Doppelstunden täglich nicht überschreiten.

Die praktische Mindestausbildung

  • Zum praktischen Unterricht gehören auch:
  • Anleitungen und Hinweise vor, während und nach der Durchführung der Fahraufgaben.
  • Nachbesprechung und Erörterung des jeweiligen Ausbildungsstandes
  • Grundausbildung und 5 Überland (ÜL) 4 Autobahn (AB) 3 Nachtfahrten (NF).

Die Grundausbildung soll möglichst abgeschlossen sein, bevor mit den besonderen Ausbildungsfahrten begonnen wird. Nur bei Erweiterung von Klasse A1 oder A beschränkt auf A unbeschränkt

Zum praktischen Unterricht gehören auch: Anleitungen und Hinweise vor, während und nach der Durchführung der Fahraufgaben. Nachbesprechung und Erörterung des jeweiligen Ausbildungsstandes, Grundausbildung und 3 Überland (ÜL) 2 Autobahn (AB), 1 Nachtfahrten (NF).

Die besonderen Ausbildungsfahrten dürfen erst gegen Ende der praktischen Ausbildung durchgeführt werden.

 

"Du setzt den Helm auf, streifst die Handschuhe über, drehst den Zündschlüssel und fährst auf die erste Kurve zu. Du legst dich hinein, spürst die Fliehkräfte und wirst eins mit deiner Maschine, beschleunigst beim herausfahren und die Motorkraft drückt dich in den Sattel. Den Wind um die Nase, durch wunderschöne Landschaften des Bergischen Landes crusend, erlebst du die spannende Motorradausbildung mit Peter Kuhna."

Wir haben Motorräder in verschiedenen Größen, für kleine bis große Leute.