Klasse L

Was man mit der Klasse L fahren darf:

Zugmaschinen, die nach ihrer Bauart für die Verwendung für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke bestimmt sind und für solche Zwecke eingesetzt werden, mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 32km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern, wenn sie mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h geführt werden und, sofern die durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit des ziehenden Fahrzeugs 25km/h beträgt, sie für eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h in der durch §58 StVZO vorgeschriebenen Weise gekennzeichnet sind, sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Flurförderzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25km/h und Kombinationen aus diesen Fahrzeugen und Anhängern.

Voraussetzungen

  • Vorbesitz einer Fahrerlaubnis: Keine Klasse erforderlich
  • Mindestalter: 16 Jahre
  • Befristung der Fahrerlaubnis: Keine Befristung
  • Ärztliche Untersuchung: Nein, nur Sehtest
  • Einschluss der Klassen: Keine
  • Weitere Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme am Kurs über die Sofortmaßnahmen am Unfallort (SMU).

Die theoretische Mindestausbildung

  • Theoretischer Unterricht zu je 90 Minuten
  • Bei Ersterteilung: 12 Grundstoff 2 klassenspezifischer Stoff
  • Bei Erweiterung: 6 Grundstoff 2 klassenspezifischer Stoff

Der theoretische Unterricht richtet sich nach dem Ausbildungsplan der Fahrschule und soll zwei Doppelstunden täglich nicht überschreiten.

Die praktische Mindestausbildung: Eine praktische Ausbildung ist nicht vorgeschrieben.